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Mediation

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Haas & Partner Mediation

Interessenausgleich ohne Prozess

Sie befinden sich in einem aktuellen Konflikt und erwägen eine „klassische“ gerichtliche Auseinandersetzung, um Ihren Rechtsstandpunkt zu wahren?

Gleichzeitig möchten Sie vielleicht die Beziehung zu Ihrem Kontrahenten nicht endgültig zerstören und scheuen eine öffentliche, jahrelange und kostspielige gerichtliche Auseinandersetzung?

Dann macht es Sinn, wenn wir gemeinsam über eine Mediation nachdenken.

Was ist Mediation?

Statt „Gang vor den Kadi“: einvernehmlicher Interessenausgleich

Mediation ist eine alternative Methode zur Konfliktlösung. Vor Gericht beharren die Kontrahenten in der Regel auf ihren Positionen und lassen den Konflikt durch einen Richter entscheiden – aber oft nicht lösen. Im Mediationsverfahren werden die hinter den Positionen liegenden Interessen herausgearbeitet und Ansätze für deren Ausgleich entwickelt.

Allparteilich und unabhängig: der Mediator

Der Mediator trifft – anders als der Richter, Güterichter, Schlichter oder Schiedsmann – keine Entscheidung über den Konflikt. Er ist ebenso allparteilich wie unabhängig und moderiert als „ehrlicher Makler“ die gemeinsame Suche der Parteien nach einem tragfähigen Konsens.

Stets im Fokus: die Interessen der Parteien

Im Mittelpunkt eines Gerichtsverfahrens steht das Recht und dessen Anwendung auf einen in der Vergangenheit abgeschlossenen Sachverhalt. Im Mittelpunkt des Mediationsverfahrens stehen die Parteien und ihre Interessen sowie die Entwicklung einer einvernehmlichen Lösung für die Zukunft.

Beste Voraussetzungen: vertraulich, freiwillig und eigenverantwortlich

Das Mediationsverfahren ist vertraulich, freiwillig und eigenverantwortlich. Hier können daher auch Themen zur Sprache gebracht werden, die vor Gericht aus prozesstaktischen oder sonstigen Gründen verschwiegen werden.

Was leistet Mediation?

„Eine zunächst streitige Problemlage durch eine einverständliche Lösung zu bewältigen, ist auch in einem Rechtsstaat grundsätzlich vorzugswürdig gegenüber einer richterlichen Entscheidung.“

Mit diesem Beschluss vom 14.02.2007 hat das Bundesverfassungsgericht der außergerichtlichen Streitschlichtung eindeutig den Vorzug vor einer Anrufung der Gerichte gegeben.
Vermutlich nicht nur, um ein Signal gegen die zunehmende Prozessflut zu setzen, sondern auch als Reflex auf die Tatsache, dass sich ergangene Urteile oft negativ auf beide Prozessparteien auswirken – besonders dann, wenn diese auch weiterhin gesellschaftlich oder geschäftlich in Verbindung stehen oder, in welcher Form auch immer, aufeinander angewiesen sind.
Dieser Crux lässt sich mit den Mitteln der Mediation nachhaltig begegnen. Denn sie ermöglicht den Parteien als freiwilliges, vertrauliches und ergebnisoffenes Verfahren bisher für unmöglich gehaltene Lösungen. Statt öffentlich konträre, im Voraus fixierte Rechtspositionen auszutauschen, können die wahren Interessen ermittelt und unerfüllte Bedürfnisse angesprochen werden.

Kooperation statt Konfrontation, Konsens statt Unterwerfung oder Kompromiss:

Mediation führt zu einem interessengeleiteten, zukunftsweisenden Ausgleich, bei dem beide Seiten ihr Gesicht wahren und die Beziehungen zwischen den Parteien weitgehend geschont werden. Damit entspricht die Mediation auch dem modernen Menschenbild des mündigen, selbstverantwortlichen Bürgers, der auf seine eigene Vernunft statt auf obrigkeitliche Entscheidungen vertraut.
Last, not least sprechen auch ökonomische Gründe für das Mediationsverfahren: Denn es spart im Vergleich zum Prozess, der nicht selten den gesamten Instanzenzug durchläuft, bares Geld, ist zudem jederzeit kurzfristig einsetzbar und schränkt die Handlungsfähigkeit der Parteien nicht ein.

VORTEILE DER MEDIATION

Im Vergleich zum Gerichtsverfahren:

Mediation

• nicht öffentlich, vertraulich
• Dauer in der Regel max. zwei Wochen
• zukunftsorientiert
• Konsens zwischen den Parteien (Win-win-Lösung)
• Kosten in der Regel nach Stundenhonorar, jede Partei trägt 50%

Gerichtsverfahren

• öffentlich, nicht vertraulich
• Dauer I. und II. Instanz bis zu fünf Jahre
• vergangenheitsbezogen
• fremdbestimmte Entscheidung (Win-loose- oder Loose-loose-Lösung)
• Kosten streitwertabhängig, der „Verlierer“ schuldet vollständigen Ersatz aller Kosten

Als nachhaltige Methode ideal bei Konflikten:

• zwischen Gesellschaftern
• in und zwischen Teams
• mit und zwischen Organen
• mit Vorgesetzten
• im Rahmen von Personalentscheidungen
• zwischen Unternehmen und Betriebsrat
• auf Managerebene
• im Rahmen von Fusions- oder Umstrukturierungsprozessen
• bei Nachlassstreitigkeiten
• bei der Unternehmensnachfolge
• bei Trennungen

WAS KOSTET MEDIATION?

Im Rahmen einer Vorbesprechung wird der Stundensatz für die Mediation in Abhängigkeit von der Komplexität der Thematik und den Vermögensverhältnissen der Parteien individuell festgesetzt.

Anschließend wird eine entsprechende Gebühren-Vereinbarung getroffen.

Im Regelfall teilen sich die Parteien das Honorar im Verhältnis 50:50. Aufwand und Nutzen sind bei einer Mediation gut kalkulierbar. Im Gegensatz hierzu steht ein Rechtsstreit mit seinen schlecht berechenbaren Kosten und Folgekosten. Auch die Folgen an sich stellen gegebenenfalls ein Risiko dar. Sollte ein Rechtsstreit vermeidbar sein, stellt die Mediation also auch eine interessante ökonomische Alternative dar!

KOSTENVERGLEICH

Die Kosten der ersten und zweiten Instanz sind die Brutto-Kosten, die der Mandant im Unterliegensfall zu übernehmen hat.
Sie beinhalten die Kosten des eigenen Rechtsanwalts, die im Unterliegensfall zu tragenden Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts sowie die Gerichtskosten.
Nicht enthalten sind die Kosten etwaiger Beweisaufnahmen wie Zeugengebühren oder Sachverständigenkosten.

Die Kosten der Mediation sind auf der Basis eines Stundensatzes von 250,00 EUR netto angesetzt.

Ihre Ansprechpartner

Stefan Schlöffel

Rechtsanwalt | Mediator
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel. 0211 49140220
eMail: schloeffel@haas-law.de

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Stefan Haas

Rechtsanwalt | Mediator
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Tel. 0211 49140240
eMail: s.haas@haas-law.de

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